1. Allgemeines

1.1 Grundlagen aller Leistungen und Zahlungen bilden ausschließlich diese allgemeinen Geschäftsbedingungen. Mit der Auftragserteilung erklärt sich der Auftraggeber mit ihnen einverstanden. 1.2 Der Vertrag und die beteiligten Parteien unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des internationalen Kaufrechts.

2. Auftragserteilung und Rücktritt

2.1 Die Erteilung eines Auftrags muss immer in schriftlicher Form erfolgen. Hat eine mündliche Erteilung stattgefunden, so muss eine schriftliche Bestätigung des Auftraggebers folgen.
2.2 Nach dem Versenden der Auftragsbestätigung durch den Auftragnehmer tritt der daraus entstehende Vertrag in Kraft.
2.3 Der Auftraggeber hat das Recht, binnen 24 Stunden nach Erhalt der Auftragsbestätigung ohne Angabe eines Grundes von dem Vertrag zurückzutreten. Dies gilt nicht für die Inanspruchnahme des Express-Services. Die Kosten, die bis dahin durch schon erbrachte Leistungen entstanden sind, sind in voller Höhe zu begleichen.
2.4 Tritt der Auftraggeber zu einem späteren Zeitpunkt vom Vertrag zurück, muss er die bis zu dem Zeitpunkt erbrachten Leistungen in voller Höhe begleichen, mindestens jedoch 50 Prozent des eindeutig vereinbarten bzw. zu erwartenden Auftragswertes. Gleiches gilt auch für eine Minderung des Leistungsumfangs von Seiten des Auftraggebers.
2.5 Der Rücktritt vom Vertrag muss immer schriftlich erfolgen.

3. Leistungsumfang

3.1 Die Leistungen, die von dem Auftragnehmer erbracht werden sollen, müssen bei der Auftragserteilung genau formuliert werden.
3.2 Diese Leistungen werden nach Auftragserteilung von Seiten des Auftragnehmers schriftlich bestätigt. Bei einer gewünschten Änderung des Leistungsumfangs muss der Auftraggeber dies dem Auftragnehmer unverzüglich schriftlich mitteilen.
3.3 Die Einzelleistungen sowie die Leistungen der sogenannten Komplettpakete (z. B. Anschreiben + Lebenslauf) sind verbindlich festgelegt und in der Preisliste nachzulesen. Die Preise für akademische Arbeiten werden auf der Grundlage einer Textprobe gestaltet.

4. Kosten

4.1 Die Kosten für die in Auftrag gegebenen Leistungen werden auf Basis der aktuellen Preisliste berechnet. Bei den dort ausgeschriebenen Preisen handelt es sich um Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer von 19 Prozent (Deutschland, Österreich). Bei anderweitig vereinbarten Honoraren, wie z. B. Pauschalangeboten, ist das bei der Auftragserteilung festgelegte Honorar verbindlich.
4.2 Zusätzlich anfallende oder vorher nicht eindeutig festzulegende Kosten sind dem Auftraggeber sofort mitzuteilen.
4.3 Für Leistungen, die über einen sogenannten Express-Service angefordert werden und kurzfristig innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens erbracht werden sollen, wird ein Eilzuschlag von 50 Prozent des Nettogesamthonorars berechnet. Außerdem wird ein Wochenendzuschlag von 50 Prozent (Samstag, Sonntag) angesetzt.

5. Zahlungsbedingungen

5.1 Nach Erbringung der vereinbarten Leistungen erhält der Auftraggeber eine Rechnung, auf der die Leistungen sowie die dafür angefallenen Kosten und die gesetzlich vorgeschriebene Mehrwertsteuer vollständig aufgelistet sind.
5.2 Nach Erhalt dieser Rechnung muss der volle Betrag vom Auftraggeber innerhalb von spätestens 10 Tagen per Banküberweisung auf das ihm angegebene Konto des Auftragnehmers beglichen werden. Die Zahlungsfrist gilt nur dann als eingehalten, wenn der Auftragnehmer innerhalb dieser Frist über das Geld verfügen kann.
5.3 Bei umfangreichen Aufträgen (z. B. akademischen Arbeiten) wird bei Beauftragung auch ein Zahlungsbeleg angefordert (z. B. Screenshot des Überweisungsbeleges bei Online-Banking als PDF oder ein Foto der gedruckten Überweisungsbestätigung über einen Überweisungsautomaten). Je nach Vereinbarung kann auch eine Anzahlung oder Zahlung in Raten erfolgen - jeweils nach der Fertigstellung einer bestimmten Textmenge.

6. Lieferfristen

6.1 Eine Lieferfrist gilt nur dann als verbindlich, wenn sie von dem Auftragnehmer schriftlich bestätigt wurde.
6.2 Im Falle der Inanspruchnahme eines sogenannten Express-Services ist die Leistung durch den Auftragnehmer innerhalb von 24 Stunden oder einer vorher gemeinsam vereinbarten Frist, gerechnet ab dem Empfang der Auftragsbestätigung, an den Auftraggeber zu erbringen. Nach Ablauf dieser Frist muss er die fertiggestellte Leistung unverzüglich dem Auftraggeber zukommen lassen. Wünscht der Auftraggeber einen Eilversand auf dem Postweg, so muss er dies bei Erteilung des Auftrags formulieren und dafür die Kosten tragen.
6.3 Die Einhaltung der verbindlichen Fristen und Termine kann nur dann erfolgen, wenn die zur Bearbeitung erforderlichen Unterlagen zum vereinbarten oder angekündigten Termin bei dem Auftragnehmer eintreffen. Die Frist verlängert sich entsprechend, sollte dies nicht der Fall sein. Gleiches gilt für eine Verzögerung, wenn der Auftraggeber nachträgliche Änderungen am Text anfügt.
6.4 Die Lieferfrist gilt dann als eingehalten, wenn dem Auftraggeber innerhalb der vereinbarten Frist der bearbeitete Text vorliegt. Der Text muss in dem Umfang bearbeitet worden sein, der im Vertrag festgelegt wurde.
6.5 Hat der Auftragnehmer innerhalb einer angemessenen Nachfrist die vereinbarte Leistung nicht fristgerecht erbracht, gerät er in Verzug. Nach deren Ablauf ist der Auftraggeber berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.
6.6 Ansprüche auf Schäden, die aufgrund einer verspäteten Lieferung entstehen, insbesondere Folgeschäden, sind ausgeschlossen.
6.7 Der Auftraggeber hat im Falle eines Lieferverzuges einen Anspruch auf eine Verzugsentschädigung in Höhe von 3 Prozent des Auftragswertes pro unvollendete Woche Verzug, insgesamt jedoch nicht höher als 15 Prozent des Auftragswertes.

7. Gewährleistung und Haftung

7.1 Der Auftraggeber muss die von dem Auftragnehmer erbrachten Leistungen (Texte, Textkorrekturen etc.) prüfen und freigeben. Mit der Freigabe gelten etwaige Abweichungen vom Auftrag als genehmigt.
7.2 Berechtigte Mängel an den erbrachten Leistungen sind unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Lieferung, zu melden. Ist dies nicht der Fall, gilt die Leistung als genehmigt. Generell garantieren wir bei Lektoraten keine Fehlerfreiheit.
7.3 Zur Nachbesserung der berechtigten Mängel ist dem Auftragnehmer in angemessenem Umfang die erforderliche Zeit und Gelegenheit zur Nachbesserung zu gewähren. Ist dies nicht der Fall, ist der Auftragnehmer von seiner Pflicht der Nacherfüllung befreit.
7.4 Während der Nacherfüllung kann der Auftraggeber nicht vom Vertrag zurücktreten und auch keine Herabsetzung der Vergütung geltend machen.
7.5 Erfüllt der Auftragnehmer die Nachbesserung nicht innerhalb der angemessenen Frist, verweigert diese unberechtigt oder führt die notwendige Nachbesserung nicht zur Mängelbeseitigung, kann der Auftraggeber eine Herabsetzung der Vergütung verlangen.
7.6 Der Auftragnehmer haftet nicht für Mängel, die auf Versäumnisse oder auf unvollständige bzw. unleserliche Vorlagen des Auftraggebers zurückzuführen sind oder nicht in die Dienstleistungsbeschreibung fallen bzw. nicht der vereinbarten Dienstleistung entsprechen. Gleiches gilt für den Verlust oder die Beschädigung der ihm überlassenen Unterlagen oder der an den Auftraggeber gesendeten erbrachten Leistungen infolge der Einwirkung durch Diebstahl, Einbruch, Feuer, Wasser, Sturm oder sonstigen Fällen höherer Gewalt.
7.7 Der Auftragnehmer haftet prinzipiell nur für Schäden oder Mängel, die aufgrund von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit entstanden sind, wobei die Haftung in jedem Fall auf den Betrag des vereinbarten Honorars für den betreffenden Auftrag begrenzt ist. Mängel, die nachträglich, etwa durch Nachbesserungen des Auftraggebers selbst (z. B. bei Wissenschaftslektoraten durch die unzureichende Berücksichtigung der gesetzten Kommentare/Hinweise des Lektorats oder nachträgliche Korrekturen), entstanden sind, sind keine Mängel, die durch den Auftragnehmer entstanden sind und können somit nicht beanstandet werden.

8. Datenschutz

8.1 Der Auftragnehmer ist verpflichtet, nicht allgemein bekannte oder zugängliche Informationen und Unterlagen, die ihm durch die Geschäftsbeziehung bekannt werden, geheimzuhalten.
8.2 Der Auftragnehmer haftet nicht bei Eingriffen unbefugter Dritter bei der elektronischen Übermittlung von Daten oder auf dem Postweg.
8.3 Der Auftragnehmer ist berechtigt, eine Sicherungskopie zu erstellen und diese bis zum Ablauf eventueller Ansprüche aufzubewahren.

9. Schutzrechte

9.1 Der Auftraggeber darf bei Veröffentlichungen oder der Abgabe von Referenzen des Auftragnehmers oder seiner Firmennamen nur dann nennen, wenn dieser vorher schriftlich zugestimmt hat.
9.2 Der Auftragnehmer ist nicht haftbar bei einer Verletzung von Schutzrechten Dritter durch den Auftraggeber.

Stand: 10.01.2015